Waschmittel-Experten von SODASAN geben Antworten

Warum reicht nicht ein Waschmittel für die gesamte Wäsche?

Für die optimale Wäschepflege und die Anforderungen der unterschiedlichen Faserarten ist ein Waschmittel allein nicht ausreichend. Bunte Textilien brauchen ein Colorwaschmittel ohne Bleichmittel, welches Fasern und Farben schont. Weißes bleibt mit SODASAN-Vollwaschmittel oder mit SODASAN-Colorwaschmittel + Bleichzusatz länger weiß.

Unentbehrlich ist ein Woll- & Feinwaschmittel für alle empfindlichen Fasern wie Wolle, Seide, Alpaka, Daunen und Mohair. Diese Produkte sind sehr mild und bilden einen sehr feinen und stabilen Schaum, der Ihre empfindlichen Kleidungsstücke in der Waschtrommel vor zu starker mechanischer Beanspruchung schützt.

Wie sparsam sind Kurzprogramme?

In erster Linie sparen Kurzprogramme Zeit, pro Kilogramm Wäsche brauchen sie oft aber mehr Strom und Wasser als die sogenannten Spar- oder Eco-Programme. Diese waschen rund zweieinhalb bis drei Stunden. So lange wollen viele nicht warten. Sie stellen lieber ein Kurzprogramm ein und glauben, damit zu sparen. Das ist ein Trugschluss. Kurzprogramme sind für starken Schmutz und zum Energiesparen ungeeignet. 

Warum dauern Sparprogramme lange?
Sparprogramme sparen in erster Linie Strom. Da das Aufheizen des Wassers am meisten Strom verbraucht, sind die Waschtemperaturen niedriger und ist die Waschdauer länger. Hierzu muss man wissen: das Waschergebnis wird von 4 Faktoren beeinflusst: Chemie (Waschmittel), Mechanik (Trommelbewegungen), Temperatur und Waschdauer. Wird an einem der vier Faktoren gespart, muss zur Erzielung eines guten Waschergebnisses ein anderer Faktor zulegen.

Spülen neue Maschinen wirklich schlechter als alte?

Der Wasserverbrauch der Waschmaschinen hat im Laufe der Zeit immer mehr abgenommen. Laut Stiftung Warentest spülen jedoch viele neue Geräte in den normalen Standardprogrammen bestenfalls mittelmäßig. Das kann nur verhindert werden, wenn mit weniger Wäsche pro Waschladung gewaschen oder ein zusätzlicher Spülgang eingestellt wird.

Was hilft gegen weiße Flecken auf dunkler Wäsche?

Gerade Verwender von ökologischen Waschmitteln ist es besonders wichtig, die Waschmaschinen auch optimal zu befüllen. Dieses führt häufig dazu, dass die Maschinen überladen werden und Waschmittelrückstände auf der Wäsche zu finden sind. Hier hilft es nur, weniger Wäsche einzufüllen.

Oder Sie verwenden unseren Weichspüler, der nicht wie ein klassischer Weichspüler auf die Faser aufzieht, sondern als (saure) Spülung die (alkalischen) Waschmittelrückstände entfernt.

Wann ist die Trommel voll?

Die richtige Füllmenge hängt vom gewählten Waschprogramm ab. Dies ist bei Pflegeleicht-Programmen meist deutlich weniger als bei den Standardprogrammen. Die weit verbreitete Regel, dass eine Hand hochkant zwischen Wäsche und Trommelrand passen muss, ist zu ungenau. Im Zweifel sollten Sie die Wäsche wirklich einmal wiegen und sich an die Anleitungen für Ihre Waschmaschine halten. Denn nur optimal befüllte Waschmaschinen waschen ökonomisch und ökologisch.

Wäscht das 60°C-Programm tatsächlich mit 60°C?

Laut Stiftung Warentest werden 60°C bei den Programmen gar nicht oder nur sehr kurz erreicht. Meist liegt die Temperatur zwischen 40°C und 55°C.

 

Flüssige Waschmittel oder Pulver – wann nehme ich was?

SODASAN-Vollwaschmittel  entfernt Schmutz und hartnäckige Flecken besser und schützt die Wäsche eher vor dem Vergrauen. Deshalb ist es besonders gut für helle und weiße Wäsche geeignet. Hier sollte die Waschtemperatur aber nicht unter 40°C liegen.
Für alle farbigen Textilien ist das SODASAN-Colorwaschmitteln sehr gut geeignet. Die Waschtemperatur kann mit 30°C niedrig sein, da sich das Produkt nicht erst auflösen muss.

Tipp: Sollten Sie besonders sensible Haut haben, verwenden Sie ein Waschmittel ohne Duft wie z.B. SODASAN-Color sensitiv oder das Waschpulver SODASAN comfort-sensitiv. 

Wie dosiere ich richtig?

Dies ist pauschal sehr schwierig zu beantworten. In erster Linie ist es entscheidend, wie schmutzig die Wäsche ist. Die Dosierungsangaben auf den Waschmittelverpackungen unterscheiden zwischen drei Stufen:

  • leicht verschmutzt: keine Flecken, nur verschwitzt, kaum benutzt
  • normal verschmutzt: leicht zu entfernende Flecken, sichtbarer Schmutz, Handtücher, Jeans
  • stark verschmutzt: hartnäckige Flecken, Berufsbekleidung, Kleinkinderbekleidung, Küchenhandtücher und Putzlappen.

Zudem ist die Dosierung bei vielen Waschmitteln abhängig von der Wasserhärte, die Sie Ihrer Wasserrechnung entnehmen oder beim Wasserwerk erfragen können.

Tipp: Sollte Ihre Trommel einmal nicht ganz voll sein, können Sie die Waschmittelmenge ebenfalls reduzieren.

Was hilft gegen muffig riechende Wäsche?

Ein muffiger Geruch weist immer auf eine zu hohe Menge an Waschmittelrückständen auf den Textilien hin. Das kann verschiedene Ursachen haben: Zu niedrige Waschtemperatur oder ein zu kurzes Waschprogramm. Abhilfe schafft eine höhere Waschtemperatur, ein längeres Waschprogramm, ein zusätzlicher Spülgang oder eine saure Spülung sowie die Benutzung der SODASAN-Duft- und Pflegespülung.

Noch ein Tipp: Wäsche möglichst schnell trocknen, am besten an der frischen Luft.

Muss ich bei niedrigen Waschtemperaturen Keime befürchten?

Die Keimbelastung der gewaschenen Wäsche hängt von der Waschtemperatur und dem Waschmittel ab. Ab einer Temperatur von über 50°C wird die Keimzahl bereits deutlich reduziert, noch stärker bei Produkte, die bereits ein Bleichmittel enthalten (z.B. SODASAN-Vollwaschmittel) oder bei der zusätzlichen Verwendung von SODASAN- Bleichmittel & Fleckensalz.

Sogenannte Hygienespüler sind für gesunde Menschen überflüssig. Sie sollten jedoch mindestens einmal im Monat die Waschmaschine bei 60°C laufen lassen.

Tipp:

  • Lassen Sie die Tür und die Waschmittelschublade immer offen stehen. Dies verhindert die Bildung von Keimen und Schimmel in der Waschmaschine durch die Restfeuchte.
  • Lassen Sie die Waschmaschine (u.U. ohne Wäsche) auf 95 °C laufen. Durch die hohe Temperatur löst sich der Schmutz und die Maschine riecht nach der nächsten Wäsche wieder normal.
  • Wir empfehlen auch gelegentlich das Restwasser abzulassen. (Meist durch einen kleinen Schlauch hinter der Sockelblende; wird in der Betriebsanleitung der Waschmaschine beschrieben im Kapitel Laugenpumpe reinigen oder Flusensieb reinigen

Weichspüler: Nehmen oder nicht nehmen?

Funktionswäsche, Sport- und Outdoor-Textilien sollen nicht mit einem Weichspüler gewaschen werden, da sie ihre Wasseraufnahmefähigkeit dadurch einbüßen. Konventionelle Weichspüler belasten zudem die Umwelt und halten wir für schlicht überflüssige Produkte.

Der SODASAN-Weichspüler ist jedoch komplett anders konzipiert: das Produkt enthält keine schwer abbaubaren Tenside und zieht auch nicht auf die Faser auf. Es entfernt als saurer Wäschespüler überflüssige alkalischen Waschmittelreste und machen die Faser dadurch reiner und weicher. Dies ist besonders wichtig für Menschen mit empfindlicher Haut.

Da Weichspüler jedoch auch häufig eher wegen ihres Duftes verwendet werden, kann stattdessen auch SODASAN Duft- & Pflegespülung verwendet werden.

Übrigens: wie hart oder weich Ihre Wäsche ist wird viel wesentlicher dadurch bestimmt, wie sie getrocknet wurde. Textilien, die in hoher Luftbewegung (z.B. Wind oder auch im Wäschetrockner) getrocknet wurden, sind sehr weich. Beim Trocknen ohne Luftbewegung (z.B. Heizungskeller) wird ihre Wäsche sich eher hart anfühlen.

Stimmt es, dass Waschmaschinen Socken „fressen“?

Das stimmt tatsächlich. Über einen Spalt zwischen Trommel und Gummidichtung wandern häufiger Kleinteile ins Innere der Maschine. Dies können Sie am besten vermeiden, wenn diese Teile vorher in ein Wäschenetz gegeben werden.

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